Über Literatur

 

Mein neues Werk:DIE WAHRE FARBE - ein Märchen

 

Ist so entstanden, dass mir irgendwann einfiel, man könnte ja mal die
Geschichte einer Maus auf der Suche nach dem Glück aufschreiben. Und ich schrieb
etwas, wenig, dann kümmerte ich mich nicht mehr darum.

 

Irgendwie später, als ich nicht mehr daran dachte, kam sie wieder, die Maus mit ihrer Geschichte. Die Geschichte wollte erzählt werden, also schrieb ich sie auf.

 

Die großen Helden und ihre Taten sind ja auch schon alle bekannt. Also blieb eigentlich nur ein Held übrig, den niemand beachtet: die kleine Maus. Aber ich
ich muss doch warnen vor dem Lesen dieser Geschichte. Sie könnte den Leser tief in
eine wundersame Welt ziehen, ja ihn selbst zur Maus werden lassen und ihn auf die Suche schicken, nach dem, was als Wahrheit am Ende bleibt.

 

 



Mystischer Sang - so heißt mein lyrisches, poetisches Buch. Es ist als E-Book zu bekommen und als Taschenbuch. Irgendwie kam Eines zum Anderen, und so hat der Text sich zum Buch gemacht, mit meiner Hilfe.

 

Es ist ein Buch mit und Lyrik kurzer Prosa. Es ist aus dem Herzen geschrieben und nicht mit einem Blick, der nach dem Buchmarkt sich richten wollte. Es war eigentlich gar nicht als Buch gedacht. Nun ist durch den Lauf der Dinge doch eines daraus geworden. Ich habe mich auch diesem Lauf nicht in den weg gestellt.

 

Es sind Texte, die um die Wahrheit

kreisen, oder, ja es klingt vermessen vielleicht, gar aus der Wahrheit kommen. Aber nein, vermessen ist es nicht, denn ist die Wahrheit nicht in unser aller Herzen? Ist sie wirklich das Ferne, das da droben schweigt in einem imaginären Irgendwo? Oder ist sie nich vielmehr etwas sehr nahes, lebendiges, etwas, was wir immer als Nähe empfinden, wenn wir nur offen uns dafür zeigen? Und in diesen Texten wird geredet, ja gesungen vom Schauer der Wahrheit.

 

Es ist eine Strophe im Gesang, den andere schon anstimmten vor langer Zeit; andere, die sehnend nach Wahrheit sich verzehrten, nach Leben, Einmaligkeit, Gesang derer, die unvermittelt sahen, war wirklich IST. Darum ist es ein Mystischer Sang, den ich anstimmte in diesen Texten. Na eigentlich nicht ich, denn Sprache, die wirklich tanzen und singen will, kann man nicht durch das enge Ich pressen. Man kannsie nicht regeln mit den Gesetzen dessen, was man Denken nennt. Sei man auch noch so klug, die Poesie der Wahrheit kann man nicht schreiben. Sie schreibt sich selbst.

 

Der scheinbare Autor tritt selig zurück und schaut selig dem Geschehen zu, das sich durch ihn offenbart. Es ist eine Ekstase, ja, wenn sich das ausdrückt, was von sich aus sich dazu drängt. Es ist der Fluss und Ichs sind wie kleine Schiffchen darauf. Von Schiffen soll nicht geredet werden hier. Vom Wasser sollen die Worte tönen. Von Wellen sollen die Worte singen, von Tiefe auch und vom Grunde. Es ist Mystik, Erwachen, Erleuchtung – oder, etwas gestelzt klingend, Spiritualität. Anderseits ist es einfach, alltäglich, einfache Gegenwart, so gewöhnlich wie das Schälen von Kartoffeln.

 

So haben sich Gedichte, Prosastücklein gebildet, die mehr als nur Inhalt tragen. Da kam irgendwie etwas anderes mit hinein: Klang. So folgte das Schreiben der Melodie, die der eigentlich Ausdruck dieser Sprache ist und die unvermittelt aus tiefem Schweigen kam. Man verstehe da Buch als eine Meditation, als Spiegel, der zurückwirft ins eigene Herz. So werden die Freunde von Poesie und Wahrheit, vom Suchen und Finden bestimmt ihre Freude daran finden.

 

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